Band

Barman’s Burden sind:

hocker

Hocker – Gesang, Gitarre, Bass, Harp

Mit zehn gibt mich meine Mama in einer stockdunklen Berliner Altbauwohnung ab. Drinnen sitzt ein uralter Gitarrenlehrer, der mir die Bauteile der Gitarre in ein Notenheft zeichnet. Ich lerne den Zwei-Finger-Wechselschlag mit Anlegen sowie den Kuckuck, Heißa Kathreinerle und In dulci jubilo. Das alles prägt mich tief. Noch heute erkenne ich große Sexten anhand des Anfangs von Durchs Wiesetal gang i.
Irgendwie will ich aber immer rocken und singen wie Jimi Hendrix und feiere als Siebtklässler einen ersten Achtungserfolg mit meiner leidgeprüften Konzertgitarre und Roll Over Beethoven. Die nächste Aula jubelt ebenfalls, als ich auf Eckis später leider geklauten 68er Gibson ES-335 Sweet Georgia Brown schrammle und er dazu einen gekonnten Steptanz hinlegt. Ein Jahrhundert später treffe ich in Hamburg den berühmten Drummer Non-Smokey. Ich frage ihn, ob ich in seiner Band singen darf und er sagt okay. Alle Musik, so viel hab ich kapiert, kommt für mich aus dem Gesang. Du brauchst aber auch die richtigen B-B-Buddys.

Matt

Matt – Bass, Gitarre, Backing Vocals

Der kleine Matt hat sich eigentlich nie so sehr für die Musik interessiert. Erst als das Kino dazu kam, sind ihm die genialen Tonspuren von z.B. „down by law“, „paris-texas“ oder „o brother where art thou?“ aufgefallen. Da Matt nie besonders gut mit 6 Saiten umgehen konnte, hat er dann irgendwann beschlossen auf 2 Saiten zu verzichten und fortan den Bass der Südstaaten zu spielen. Egal was man vom Süden der USA halten mag – die Musik ist großartig!!!

 

Holly

Holly – Gitarre, Harmonica, Backing Vocals

Seine erste E-Gitarre war aus Lego. War gar nicht schlecht, nur die Saiten aus Gummiband waren schwer zu stimmen. Als er dann Roy Buchanan gehört hatte, wollte er leider auch dieses fiese Gequietsche und Gekreische und hat sich von seinem Taschengeld eine Telecaster zusammen gespart. Dann hat er mit leiernden Cassettenrecordern Spuren hin- und herkopiert, um für nerdige Bands Songs über Liebe&Sex zu schreiben. Welthits, für das Nirvana der Verkannten. Jetzt, so im gesetzten Alter, wo „alle Knöpfe auf 10“ in Bands nicht mehr gaaaanz soooo gut ankommt, passt doch Country, sagt sein Therapeut. Bei Barman’s Burden darf er sogar ab und zu ein Solo spielen. …und alle denken: „Oh man, Holly, werd‘ erwachsen…“ Neeee, keep living the lie, that rock’n’roll is alive, and that things are gonna change!

 

Phil„Non-Smokey“ Phil – Drums

„Non-Smokey“ Phil (nach der Western Swing-Legende „Smokey“ Dacus) spielt mit Begeisterung seit über dreißig Jahren Schlagzeug, nicht laut, sondern mit Gefühl, musikalisch und songdienlich. Seine Liebe zur Countrymusik wurde schon mit den Johnny Cash-Platten seines Vaters angelegt, aber zum Durchbruch kam sie erst viel später. „Mit dem Alter fängt man an sich für Countrymusik zu interessieren“, wie der viel zu früh verstorbene Guz mit den Aeronauten sang. Er liebt Vintage Drums und deren Sound – auch wenn es mal klappert und knarzt. Honky Tonk und Western Swing stehen bei „Non-Smokey“ Phil auf der nach oben offenen „Liebe zur Musik-Skala“ ganz oben, aber auch Folk und Noise Rock können sein Herz erwärmen. Seine Anfänge nahm er im Indie-Pop und -Rock in Hessen, Freiburg, Trier und Bielefeld, spielte bei der Kult-Geocaching Band „Dosenfischer“ diverse Live-Auftritte von Schwerin bis in die Schweiz. In Hamburg sorgt er bei Barman’s Burden zusammen mit Matt am Bass für den Groove und den Swing.